Das Vermächtnis (2016)

Mit Wallensteins Tod ist der Krieg, der am Ende 30 Jahre dauern wird, noch lange nicht vorbei. Doch kaum sind Waffenlärm und Pulverdampf verflogen, beginnt der Kampf um Macht und Reichtum.

Hier an der Müritz, ist die Familie Warentin endlich wieder glücklich vereint. Wolf von Warentin genießt als freier Mann mehr denn je den Respekt seiner Mitbürger. So ist es nicht verwunderlich, dass man ihm ein hohes Amt in der Ständevertretung anträgt. Die Konkurrenz ist überschaubar und nicht der Rede wert. Alles geht seinen friedlichen Gang, bis eines Tages eine geheimnisvolle Frau eintrifft.

Nur auf der Durchreise, legt sie in der gerade eröffneten Poststation eine Erfrischungspause ein. Doch als ihr Wolf von Warentin begegnet, ist es vorbei mit der Ruhe und dem Frieden. Was für ein böses Spiel die Unbekannte spielt, wird den Bewohnern auf Gut Warentin erst bewusst, als es fast schon zu spät ist.

Schatten der Vergangenheit (2015)

Wir schreiben das Jahr 1634. Seit nun schon 16 ­Jahren tobt ein Krieg, der quer durch Europa, von Nord nach Süd, von Ost nach West, nur Mord und Totschlag brachte und überall verbrannte Erde, zerstörte Zukunftspläne.

Nachdem die Wallensteinschen Truppen, den Schweden nach, gen Osten zogen, keimt Friedenshoffnung auf, an den Ufern der Müritz. So auch hier auf Gut Warentin, das mit viel Glück und Gottes Hilfe, bislang verschont geblieben ist.

Seit Claras ältester Sohn Abel das Haus verlassen hat, weil ihm die Liebste durch Mörderhand genommen wurde, lenkt die junge Freifrau allein die Geschicke auf Gut Warentin, unterstützt von ihrem Jüngsten Zacharias. Und ihre Zweifel daran wachsen, dass ihr als Held besungener Mann je wiederkehren wird – hat ihn doch lang schon niemand mehr gesehen.

Ein Glück für den Grafen von Teterow, der um die Gunst von Clara wirbt. Ihr zuliebe hat er sich losgesagt vom Dienst in Wallensteins Armee. Aber kann Clara dem Mann vertrauen, der noch vor kurzem Jagd auf ihren Liebsten machte? Doch dann holen sie die Schatten der Vergangenheit ein und nichts bleibt wie es einmal war.

Denn trügerisch ist allzu oft der Frieden, wenn man ihn nicht im Herzen trägt.

Um Leib und Leben (2014)

Seit über 20 Jahren tobt ein Krieg, landauf, landab, der bisher an Grausamkeiten alles übertraf, was Menschen sich je angetan haben. Und nirgends wütete er heftiger, als hier, in Mecklenburg. Dass man ihn einst den „Dreißigjährigen“ nennen wird, kann heut noch keiner ahnen.

Wo anfangs Überzeugungen aufeinander stießen, die freien Stände gegen den Kaiser zogen, Katholiken gegen Protestanten, da kämpfte bald schon jeder gegen jeden. Dörfer und selbst ganze Städte wurden in Schutt und Asche gelegt, Felder und Weiden verheert, ganze Landstriche entvölkert. Sobald jedoch die Söldner weiterzogen, gefolgt vom Tross der Händler, Huren und Scharlatane, keimte allmählich wieder Hoffnung auf.

So auch hier an der Müritz, wo mit viel Glück und Gottes Hilfe, das Gut Warentin bislang weitgehend verschont geblieben ist.

Allein musste Clara von Warentin bisher ihre beiden Söhne Abel und Zacharias großziehen und sich selbst um Haus und Hof kümmern. Wolf, ihr Mann, ist zwar als Legende in aller Munde, doch hat er sich, seit er auf der Flucht vor den Truppen Wallensteins ist, nicht mehr auf Gut Warentin blicken lassen. Und so mehren sich die Zweifel daran, dass er noch am Leben ist.

Doch da taucht plötzlich ein Barde mit seiner Tochter auf, der neues von Wolf von Warentin zu berichten weiß.

Dem Bänkelsänger ist jedoch eine finstere Gesellschaft auf den Fersen, die bald schon auch für Gut Warentin und seine Bewohner eine ernste Bedrohung darstellt.

Werden Clara und ihre beiden Söhne dieser neuen Herausforderung gewachsen sein?

Gottesfurcht im Niemandsland (2013)

In diesem Jahr verschlug es uns nach Norden. Auch hier prallen Europas geistliche und weltliche Interessen aufeinander. Schweden, Dänen, Niederlande, dazu die stolzen Hansestädte – alle lang schon reformiert, keiner päpstlichen Macht mehr unterworfen. Sie will der Kaiser wieder in den Schoß der „einzig wahren Kirche“ zwingen.

Quer durchs Müritzer Land ist der Krieg auch an der Küste angekommen, zerreißt Familien, zieht sie in seinen Strudel, zerstört das Glück von Tausenden und ist so allen anderen Kriegen gleich.

Nachdem Wolf von Warentin den Landesfürsten Granzow im Duell getötet hat, befindet er sich auf der Flucht. Im Schutz der kaiserlichen Armee, an der Seite des Oberst von Arnim, verlässt er das Müritz-Land in Richtung Ostsee. Auf Wallensteins Befehl soll Stralsund erobert und zur Garnisonsstadt werden.

Doch die stolzen Bürger der Hansestadt sind nicht so leicht in die Knie zu zwingen. Mit jedem Tag, den die Belagerung dauert, wächst in Wolf die Gewissheit: dies ist nicht sein Krieg. Und Zuhause an der Müritz warten Frau und Kind, die er schmerzlich vermisst.

Auf einem Flecken Niemandsland, irgendwo zwischen den Fronten, wollen Wolf und Clara sich nun endlich wiedersehen. Doch dann holt die Vergangenheit sie ein und wieder müssen beide mit dem Degen in der Hand ihre Liebe und ihr Leben verteidigen.

Ein Herz & Eine Klinge (2012)

Der Krieg geht nun schon fast zehn Jahre und zog bis heute an Schloss und Gut vorbei. Wenn er im Westen, Süden Leid und Elend brachte, viele Dörfer, manche Stadt in Schutt und Asche legte, blieb dieser Flecken Erde unversehrt. Hier auf Warentin herrschen Ruhe und Frieden.

Wolf und Clara haben sich vermählt und dürfen endlich auch auf Nachwuchs hoffen. Schloss und Dorf fiebern schon dem ersten Schrei des Kindes entgegen.

Doch das Schicksal meint es nicht gut mit dem jungen Paar. Erst erfüllt sich ihr Kinderwunsch nicht, dann scheint der Landesfürst endlich einen Weg gefunden zu haben, sich den Besitz der Familie Warentin anzueignen.

Dass jetzt die kaiserlichen Truppen an der Müritz ihr Quartier beziehen, kommt ihm da gerade recht. Mit einer List und der Hilfe von Claras Vater, dem Grafen von Roggentin, soll es dem Fürsten gelingen, seine Rache zu vollenden.

Und so verlangt er, den Oberst von Arnim, die rechte Hand Wallensteins, samt seinem Gefolge auf Schloss Warentin einzuquartieren.

Doch dieser von Arnim ist von ganz anderem Schlage als gedacht. Werden Wolf und Clara noch einmal ihrem Schicksal entgehen? Warum hilft Claras Vater dem Landesfürsten? Und was passiert eigentlich auf dem Vorwerk zu Röbel? Seien Sie gespannt.

Wolf von Warentin (2011)

Mecklenburg zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Ein schöner Flecken, dieses Müritz-Land, friedlich noch und fruchtbar die Erde. Was hier die Menschen umtreibt unterscheidet sie nicht wesentlich von Leuten anderswo.

Ein jeder schaut, sein Schäfchen rasch ins Trockene zu bringen und es herrscht Misstrauen, dem Fremden, Unbekannten gegenüber.

Auf Gut Warentin wird großer Wert auf Tradition gelegt – und wenn es nach dem alten Freiherrn ginge, würde alles bleiben, wie es immer war. Mit harter Hand verlangt er auch von seinem einzigen Sohn, sich in dieses Leben einzufügen.

Doch der hat andere Pläne: Er genießt das Leben, liebt die Frauen und den Wein, steckt voller verrückter Ideen, die den Alltag ein wenig leichter machen sollen.

Als der junge Freiherr dann auf die geheimnisvolle Clara trifft, überschlagen sich die Ereignisse.

Eine neue Zeit bricht an – auch hier an der Müritz!

Schon bald wird er beweisen müssen, dass er seines Namens würdig ist:
Wolf von Warentin!

Die Maske fällt (2010)

Bald nach dem 30-jährigen Krieg zog die Pest auch an der Müritz eine Todesspur, verschonte nicht die Armen, nicht die Reichen.

Auch auf Gut Warentin sind Tanz und Fröhlichkeit schon lange aus dem Alltag gewichen. Doch heute fiebern alle einem großen Fest entgegen. Die Freifrau ist gerufen ihren jüngsten Sohn Zacharias mit der Bürgerstochter Sophie Luthardt zu vermählen.

Doch jede Freude geht an ihr vorüber, bei all dem Leid, das sie in jüngster Zeit zu tragen hat: Abel, ihr ältester Sohn, aus Schloss und Gut gejagt, weil er ein wahrer Teufel ist, Haus und Hof mit Schulden hoch beladen, und schließlich noch der geliebte Enkel Hinrich von der Pest dahingerafft.

Genau an diesem Tag schickt der Landesfürst den frisch berufenen neuen Landvogt, um die Schulden der Warentins einzutreiben. Und dieser neue Landvogt ist kein geringerer als Abel, der Freifrau ältester Sohn. Nun muss er beweisen, dass er des Landvogts rechte Wahl gewesen ist.

Doch als er mit seinen Söldnern das elterliche Gut erreicht, stehen sich Bruder und Bruder gegenüber. Ist der maskierte Rächer auch dieses Mal zur rechten Zeit am rechten Ort oder ist es Zeit, dass die Maske fällt?

 

Teufel, Pest und fromme Worte (2009)

Nach 30 Jahren Krieg liegt das Warener Land am Boden. Hungersnot, Krankheit und die Willkür der Mächtigen setzen der Bevölkerung zu.

Nach dem Tod ihres Mannes, hält die wackere Freifrau auf dem Landsitz derer von Warentin lange allein die Stellung. Zwei ihrer Söhne sind bisher nicht aus dem Dreißigjährigen Krieg heimgekehrt. Ihr jüngster Sohn, Zacharias von Warentin, hat nach der Rückkehr aus Prag, die Übernahme des Landsitzes verweigert und stattdessen in der nahen Kleinstadt eine Schule errichtet, um den Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen.

Als Abel von Warentin überraschend aus dem Krieg zurückkehrt, herrscht helle Aufregung auf dem Gut derer von Warentin. Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verloren geglaubten Sohnes weicht schnell der Erkenntnis, dass der lange Krieg offenbar alles Gute in ihm zerstört hat.

Streitigkeiten drohen die Familie Warentin zu zerreißen. Ein Pakt zwischen Abel und seinem jüngeren Bruder Zacharias soll für Frieden sorgen. Doch nachdem sich Abels Magd – die Mutter seines Sohnes Hinrich – verzweifelt in den Tod gestürzt hat, kann erst der maskierte Rächer den teuflischen Bruder wieder zur Raison bringen.

Nun ziehen schon wieder dunkle Wolken über dem Warener Land auf: Die Verwüstung durch den Dreißigjährigen Krieg lässt Menschen von Ort zu Ort ziehen und mit ihnen Seuchen. Schnell heißt es: Der Schwarze Tod geht um – die Pest!“.

Zur selben Zeit taucht der Landesfürst mit dem Bischof auf, der Abel für seine Barbarei im Krieg zur Rechenschaft ziehen will. Diesem gelingt es, sich der Festnahme zu entziehen. Zacharias soll nun in Erfahrung bringen, wessen man Abel beschuldigt.

Als die Pest nun auch das Warener Land zu erreichen droht, sieht Abel seine Chance gekommen sich durch Skrupellosigkeit und Härte wieder seinem Landesfürsten anzudienen. Dem Wahnsinn nahe, ist er drauf und dran alles und jeden in Brand zu stecken. Dabei macht er auch vor seiner eigenen Familie nicht halt. Kann der Rächer ein weiteres Mal Abel Einhalt gebieten?

Pakt mit dem Teufel (2008)

Nach 30 Jahren Krieg liegt das Warener Land am Boden. Hungersnot, Hexenwahn und die Willkür der Mächtigen setzen der Bevölkerung zu. In solchen Zeiten sind kühne Visionen gefragt, um Land und Leute wieder aufzurichten.

Nach dem Tod ihres Mannes, hält die wackere Freifrau auf dem Landsitz derer von Warentin noch immer tapfer die Stellung. Zwei ihrer Söhne sind im Dreißigjährigen Krieg verschollen. Der dritte Sohn, Zacharias von Warentin, hat, nach der Rückkehr aus Prag, die Übernahme des Landsitzes verweigert und stattdessen in der nahen Kleinstadt eine Schule errichtet, um den Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen.

Ihrer Zeit vorauseilend will die Freifrau von Warentin nun ihre leibeigenen Sassen mit einem Fest in die Freiheit entlassen. Während der Feierlichkeiten kehrt überraschend der verschollen geglaubte älteste Sohn aus dem Krieg zurück. Sofort nimmt er den Platz seines verstorbenen Vaters als Vorstand des Hauses ein.

Doch die anfängliche Freude über die Heimkehr des verlorenen Sohnes weicht schnell der Erkenntnis, dass der lange Krieg offenbar alles Gute in seinem Charakter zerstört hat. Den Beschluss seiner Mutter, die Leibeigenen zu entlassen, erklärt er umgehend für null und nichtig. Schnell entpuppt sich der neue Herr auf Gut Warentin als wahrer Teufel.

Zacharias von Warentin versucht sich mit seinem älteren Bruder zu arrangieren und schließt mit ihm einen “Pakt”, in der Hoffnung Schlimmeres verhindern zu können.

Als dann jedoch seine heimliche Liebe in Gefahr gerät und sogar die ersten Opfer zu beklagen sind, muss der Rächer zu Maske und Degen greifen.

Wird er es schaffen, den “Pakt mit dem Teufel” und damit unsere dritte Geschichte der Müritz-Saga zu einem guten Ende zu führen?

Unter dem Hexenhammer (2007)

Auf dem Landsitz derer von Warentin hält die wackere Freifrau noch immer tapfer die Stellung, nachdem zwei ihrer Söhne im Dreißigjährigen Krieg verschollen sind und der dritte Sohn, Zacharias von Warentin, die Übernahme des Landsitzes verweigert und stattdessen eine Schule in der Kleinstadt aufgebaut hat, um die Kinder das Lesen und Schreiben zu lehren.

Das gesamte Mecklenburger Land liegt brach. Eine Dürrekatastrophe lässt alles verdorren noch bevor es reifen kann. Mensch und Tier müssen hungern. Horden ehemaliger Söldner überfallen die Katen der Leibeigenen, schlagen, stehlen und zerstören.

Doch damit nicht genug: Landvogt Quadde will Genugtuung, Reichtum und Macht – dafür ist ihm jedes Mittel Recht. Und der Landesfürst lässt es geschehen.

Unter seiner Leitung wird der Hexenjäger Morten Gluth bestellt. Das Volk wird angehalten, jede Abkehr vom christlichen Glauben anzuzeigen, Zauberer und Hexen aufzustöbern und dem Hexenjäger und seinem grausamen Foltergesellen auszuliefern.

Angst und Verunsicherung machen sich breit. Erste Denunziationen beginnen. Frauen werden als Hexen verhaftet, unter ihnen Sophie Luthardt, die Tochter eines bürgerlichen Ehrenmannes.

Auf dem Marktplatz der Kleinstadt hat das Tribunal bereits Platz genommen, die Scheiterhaufen sind errichtet.

Wird der maskierte Rächer wiederkehren, um das Unheil abzuwenden und dem “Hexenhammer” ein Ende zu bereiten?

Zeit der Hoffnung (2006)

“Begonnen hatte alles mit dem Fenstersturz zu Prag – Geendet erst nach dreißig Jahren! Dazwischen liegt ein Krieg, der quer durch Europa nur Mord und Totschlag brachte. Und überall verbrannte Erde, zerstörte Zukunftspläne.”

“An den Ufern der Müritz stirbt in den ersten Friedenstagen ein Edler aus dem Warener Land, und alle Großen kommen, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Doch Streit liegt in der Luft – noch am Sarg!”

So beginnt ein Stück um das Überleben nach dem Dreißigjährigen Krieg. Viel ist zu tun in diesen Zeiten: Verrohte Sitten und gesunkene Moral gilt es aufzurichten, Brachen wieder zu bestellen. Doch mit welchen Kräften und um welchen Preis?

Unrecht und Willkür der Mächtigen bringen nicht nur die Armen dazu, den Herrn im Himmel um Hilfe an zu flehen. Und plötzlich straft ein dunkler Rächer ohne Namen und Gesicht erlittnes Unrecht! Hat der Herrgott sie erhört? Wo kommt er her, was treibt ihn an?

Die Zeit der Hoffnung scheint gekommen…